von Alfred Uhry
Ein feinfühliges Stück über das Wachsen von Vertrauen und Menschlichkeit über Herkunfts- und Vorurteilsgrenzen hinweg.
Atlanta, Georgia, 1948. Die 72-jährige, stolze, ehemalige Lehrerin Miss Daisy weigert sich nach einem kleinen Autounfall beharrlich, sich von jemandem fahren zu lassen. Ihr Sohn Boolie kauft ihr vorsichtshalber einen neuen Wagen und engagiert zugleich den 60-jährigen Hoke Coleburn als Chauffeur. Hoke, ruhig und lebensklug, begegnet Miss Daisy mit Ausdauer und Würde, lässt sich nicht abschrecken von ihren spitzen Bemerkungen und ihrer anfänglichen Abwehrhaltung. Schritt für Schritt entsteht zwischen der jüdischen Südstaaten-Lady und dem afroamerikanischen Chauffeur eine Beziehung voller Respekt, Humor und Menschlichkeit. Was mit Widerstand beginnt, wird zu einem zarten, bewegenden Gesellschaftsstück mit leisen Zwischentönen, Humor und Tiefgang.