von Ferdinand von Schirach
GOTT verhandelt den Übergang vom Leben in den Tod und lässt das Publikum mitentscheiden.
Wem gehört unser Leben? Wer entscheidet über unseren Tod? Die 78-jährige Elisabeth Gärtner hat ihren Lebenssinn verloren und wünscht sich den assistierten Tod — obwohl sie kerngesund ist. Die Ärztin Dr. Brandt verweigert ihr eine tödliche Dosis Natrium-Pentobarbital. In einem fiktiven Ethikrat werden juristische, medizinische und theologische Sachverständige einberufen, um darüber zu debattieren, ob ärztlich assistierter Suizid bei einem gesunden Menschen ethisch und rechtlich zu vertreten ist. Am Ende sind auch die Zuschauerinnen und Zuschauer Teil der Entscheidung: Sie stimmen über die Frage ab, ob Gärtner das Mittel erhalten darf oder nicht.
Die Veranstaltung ist Teil des"endlich.menschlich"- Festivals.